Das Schloss Giechkröttendorf

Schloss in Giechkröttendorf
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Kurz und bündig

Das Schloss Giechkröttendorf gehörte einst den Herren von Giech, einem heute erloschenen Geschlecht, das in alter Zeit weite Bedeutung in der gesamten Region hatte. Das ehemalige Wasserschloss liegt in einem Seitental von Weismain.

Geschichte

1350 erhielt Chunrad von Giech die Bamberger Besitzungen Kröttendorf als Lehen.

Das Schloss selbst wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt. Auch dieses Schloss wurde, wie so viele andere in der Gegend, im Bauernkrieg zerstört und schließlich in den Jahren 1571 bis 1576 wieder neu errichtet.

1607 verpfändete Achaz von Giech das Schloss Giechkröttendorf an das Kloster Langheim, 1618 erfolgte der Kauf. 1656 wird als Verwalter ein Bruder Lorenz genannt, während zeitweise der Abt im Schloss wohnte. Der erste weltliche Verwalter wurde 1690 erwähnt. Bis zur Aufhebung des Klosters lassen sich insgesamt sechs Verwalter nachweisen.

Die Jahre 1807/08 waren die Zeit der Säkularisierung, also die Trennung von Staat und Relgion. Das Schloss wurde an die Vorfahren der heutigen Giechkröttendorfer Bauern versteigert. Das Schloss wechselte oft den Besitzer, jedoch ohne den großen landwirtschaftlichen Besitz.

Auch die dunkle Zeit des "Dritten Reiches" ging nicht spurlos vorbei und soll hier nicht verschwiegen werden. Am 23. Februar 1931 gründete die damalige Schloßbesitzerin Margarete Hofmann aus Giechkröttendorf eine Ortsgruppe des deutschen Frauenordens "Rotes Hakenkreuz". 1942 pachtete es der deutsche Gesundheitsdienst auf 12 Jahre, um darin ein Kur- und Erholungsheim einzurichten. Erholen konnten sich hier vor allem Frauen und Kinder aus dem zerbombten Hamburg. Nach dem Krieg kamen Flüchtlinge unter.

Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz.

Sie können auch etwas über die Geschichte von Giechkröttendorf erfahren.

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Quellen

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